Die Olivenbäume und Öl ... Ein wenig Geschichte
Wiederholen wir die wunderschöne Beschreibung, die Silvan Cattaneo gegen 1550 gemacht hat: “…Wir gingen dann vorbei an einem schönen kleinen Stück Erde, das in Form einer Halbrundes zwischen den Bergen und dem See eingebettet ist, genannt Limone, wohin man, da es eingeengt in einem Winkel liegt, nur auf dem Wasserweg und auf einem steilen schlechten Pfad von den zuvor genannten Bergen gelangen kann. Es hat benachbart und um sich herum, die Hügel erklimmend, einen üppigen und überaus fruchtbaren Hain von Olivenbäumen, die schönsten und dichtbelaubtesten, die es in dieser Legend gibt, deren Blätter niemals abfallen, sondern Unmet grün und weich sind and beladen mit Oliven. Zur gegebenen Zeit werden die Bäume von einer Quelle bewässert, die oben aus den Bergen kommt. Und obgleich der Platz schmal ist, hat die unendlich treue Natur, die versehwenderische Geberin dem Dorf das Geschenk gemacht, den Ort überreich an Olivenöl zu versorgen, in einer Weise, daß die Einwohner soviel auf dem kleinen Fleckchen Erde ernten, wie es auf dreimal so viel Land nicht möglich wäre und dazu: das Reste und Sehmackhafteste” .